Ratgeber

Minecraft-Server erstellen: mit Freunden spielen in wenigen Minuten

Du willst mit Freunden auf einer eigenen Welt spielen, die auch läuft, wenn du offline bist? Dafür gibt es drei Wege. Unten steht, wie groß der Server sein sollte und wie du ihn Schritt für Schritt einrichtest.

6 Min. Lesezeit · Stand 16. Oktober 2026

Drei Wege zum eigenen Server

  • Im Spiel für LAN öffnen: Kostet nichts, aber die Welt ist nur da, solange du spielst, und Freunde außerhalb deines WLANs kommen nur mit Zusatzprogrammen rein.
  • Selbst auf dem eigenen PC hosten: Kostenlos, aber dein PC muss laufen, wenn andere spielen wollen. Du musst am Router Ports freigeben, und deine Heim-IP ist für alle Mitspieler sichtbar.
  • Server mieten: Läuft rund um die Uhr in einem Rechenzentrum, mit fester Adresse, Backups und ohne Router-Einstellungen. Kostet einen kleinen monatlichen Betrag.

Für eine feste Runde mit Freunden ist ein gemieteter Server meist der entspannteste Weg: Jeder kann spielen, wann er will, und niemand muss seinen PC anlassen.

Java oder Bedrock?

Spielt ihr am PC mit dem Launcher, ist es die Java Edition. Spielt ihr auf Handy, Tablet, Konsole oder mit der Windows-App aus dem Store, ist es die Bedrock Edition. Ein Java-Server ist für Java-Spieler, ein Bedrock-Server für Bedrock-Spieler. Wählt die Edition, die die meisten von euch haben.

Wie groß muss der Server sein?

Entscheidend ist der Arbeitsspeicher (RAM). Für eine kleine Runde mit Vanilla oder ein paar Plugins reichen 4 bis 5 GB. Mit 8 GB spielen meist bis etwa 20 Leute mit einigen Plugins. Modpacks brauchen deutlich mehr, oft 10 bis 16 GB. Mehr dazu im Ratgeber „Wie viel RAM braucht ein Minecraft-Server?“.

Schritt für Schritt bei Navoryx

  1. Geh auf Server bestellen, wähl Minecraft und schieb den Regler auf die RAM-Größe, die du brauchst. Der Preis steht direkt daneben.
  2. Gib deinem Server einen Namen und bezahl über Stripe. Der Server wird sofort eingerichtet, das dauert meist nur ein paar Minuten.
  3. Im Kundenbereich klickst du auf Starten. Beim ersten Start bestätigst du einmal die Minecraft-EULA.
  4. Kopier die Adresse und schick sie deinen Freunden. In Minecraft: Mehrspieler → Server hinzufügen → Adresse einfügen.

Die wichtigsten Einstellungen

  • Name in der Serverliste, Spielmodus, Schwierigkeit: in der Datei server.properties (motd, gamemode, difficulty), danach neu starten.
  • Nur Freunde reinlassen: Whitelist einschalten und Namen eintragen. Im Panel geht das auf der Seite Spieler per Klick.
  • Admin-Rechte: Gib dir selbst OP, damit du Befehle nutzen kannst. Auch das geht auf der Seite Spieler.
  • Version: Unter Versionen im Panel wählst du die Minecraft-Version und die Software (Paper, Purpur, Vanilla, Fabric, Forge, NeoForge).

Schalte die täglichen Backups ein. Wenn jemand die Basis sprengt oder ein Update schiefgeht, holst du den alten Stand mit einem Klick zurück.

Plugins, Mods und Modpacks

Plugins (zum Beispiel für Grundstücke, Homes oder Ränge) laufen auf Paper oder Purpur. Mods (neue Blöcke, Maschinen, Dimensionen) brauchen Fabric, Forge oder NeoForge. Im Panel installierst du beides über den Installer aus Modrinth, inklusive passender Version und Abhängigkeiten. Ganze Modpacks gehen genauso.

Häufige Fragen

Kann ich einen Minecraft-Server kostenlos erstellen?

Ja, auf dem eigenen PC oder per LAN. Dann läuft die Welt aber nur, solange dein PC an ist, und du musst dich um Router, Ports und Updates selbst kümmern. Ein gemieteter Server läuft dauerhaft und kostet bei uns 6,00 € im Monat.

Wie viele Spieler passen auf einen Server?

Das hängt vom RAM und von Plugins oder Mods ab. Mit 4 bis 5 GB spielen kleine Gruppen, mit 8 GB meist bis etwa 20 Leute mit einigen Plugins. Die Spielerzahl stellst du in server.properties unter max-players ein.

Können Freunde mit Handy oder Konsole mitspielen?

Auf einem Java-Server nicht direkt. Dafür gibt es einen eigenen Bedrock-Server. Spielt die Mehrheit am PC, ist Java meist die bessere Wahl.

Kann ich später größer werden?

Ja. Den RAM erhöhst du im Kundenbereich jederzeit, die Welt bleibt dabei erhalten. Abgerechnet wird anteilig.

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